Dienstag, 13. Oktober 2020

Koordination – Neurozentriertes Training – Differenzielles Bewegungslernen / Teil 2

Koordination – Neurozentriertes Training – Differenzielles Bewegungslernen / Teil 2

Das Ziel eines koordinativen und neurozentriert orientierten Trainings ist es neuronale Lernvorgänge anzuregen und - sozusagen - die „mentale Beweglichkeit“ zu trainieren. 

Das Gegenteil davon ist die Neurodegeneration – das ist das Absterben von Nervenzellen (Neuronen) und ganzen Nervenzellverbänden im Zentralen Nervensystem (ZNS).

Das Training findet am besten im nicht ermüdeten Zustand – also idealerweise zu Beginn des zu Beginn des Hauptteils oder im Warming-Up statt.

Die Module werden zeitlich eher kurz gehalten (fünf bis maximal fünfzehn Minuten), aber dafür regelmäßig eingesetzt.

Hier einige Trainingsbeispiele:

  • verschiedene Laufarten – vowärts-rückwärts-seitlich >> werden kombiniert mit: re Hand Boden berühren - li Hand Boden berühren – beiden Händen Boden berühren – Armkreisen rückwärts – vorwärts - gegengleich.....etc.

  • Laufen durch Reifen und Koordinationsleiter mit 3 / 2 / 3 / 2 …..Kontakten

  • Laufen durch Reifen und Koordinationsleiter mit 1 / 2 / 1 / 2 …..Kontakten


  • Laufen durch Reifen und Koordinationsleiter mit 3 / 2 / 3 / 2 …..Kontakten in den jeweiligen Kästchen - dabei bei jedem zweiten Kästchen in die Hände klatschen (später bei jedem drittem Kästchen).

  • Laufen durch Reifen und Koordinationsleiter mit 1 / 2 / 1 / 2 …..Kontakten in den jeweiligen Kästchen - dabei bei jedem zweiten Kästchen in die Hände klatschen (später bei jedem drittem Kästchen).

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  • Mit Bällen / Jonglierbällen:

  • Laufen in und mit der Koordinationsleiter wie oben beschrieben - gleichzeitig in und mit der linken Hand einen Ball hochwerfen und wieder fangen

  • Slalom laufen - vorwärts - und Basketball prellen.

  • Slalom laufen - rückwärts - und Basketball prellen.


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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention

Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)

Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

web: www.aktiv-training.de


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Montag, 12. Oktober 2020

Koordination – Neurozentriertes Training – Differenzielles Bewegungslernen / Teil 1

Koordination – Neurozentriertes Training – Differenzielles Bewegungslernen / Teil 1

Körperliche Funktionen werden durch das Zentrale Nervenystem gesteuert und koordiniert. Das Nervensystem verfügt über spezialisierte Sensoren, reagiert in der Regel sofort auf Reize und steuert das Zusammenspiel zwischen Sensorik (Input) und Motorik (Output).

Das Ziel dieses Trainingsschwerpunktes ist u.a.

  • die Koordination,

  • die Wahrnehmung und

  • die Konzentration und die

  • Sensomotorik

zu schulen und zu verbessern.

Routinierte Bewegungsmuster werden durchbrochen. Die Bewegungsvarianten wechseln häufig und durch ein umfangreiches Bewegungsrepertoire werden vielfältige Bewegungserfahrungen gemacht.


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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

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Dienstag, 1. September 2020

If you're trying to achieve, there will be roadblocks

  "If you're trying to achieve, there will be roadblocks. I've had them; everybody has had them. But obstacles don't have to stop you. If you run into a wall, don't turn around and give up. Figure out how to climb it, go through it, or work around it." 

- Michael Jordan

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Samstag, 9. Mai 2020

In einem Jahr

„In einem Jahr wirst Du Dir wünschen, Du hättest heute angefangen.“

– Karen Lamb
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Freitag, 1. Mai 2020

Das Training mit dem Foam-Roller

Das Training mit dem Foam-Roller
 
Auf der Rolle muss man sich teilweise sportlich betätigen und etwas verrenken, um das gewünschte Körperareal „bearbeiten“ zu können. Auch das bringt die Faszien „auf Spannung“. 
 
Das Training und die Übungen sollten immer wieder etwas variiert werden: Selbst wenn die Übung an sich gleich bleibt – verändere die oder den Winkel, in denen du dich auf der Rolle bewegst. 
 
Dabei wird die Muskulatur „ausgerollt“. Das Rollen kann vor und nach dem eigentlichen Training durchgeführt werden. Beides hat was für sich (siehe unten). Gelegentlich MUSS es sogar vor dem Training sein, um sich und seine Muskulatur wieder etwas „beweglicher“ zu machen. Das Rollen verbessert die Funktionsfähigkeit der Faszien. Dadurch arbeitet die Muskulatur wieder effizient(er). 
 
Foam-Rolling kann auch als vollständige eigene Trainingseinheit durchgeführt werden. 
 
Short and simple: Nutze ein Foam-Rolling vor dem Sport, nach dem Sport oder als eigenständige Traningseinheit.

Bewegungen und Rollgeschwindigkeit:

Für die Erneuerung des Gewebewassers:
  • langsame Bewegungsgeschwindigkeit
  • in möglichst alle Richtungen rollen

Langsames Rollen findet eher nach dem Sport (bzw. nach dem Hauptteil des Trainings) oder in einer separaten Einheit statt. Langsames Rollen kann auch sehr gut vor einem separaten Dehnen stattfinden. 

Der Rollvorgang sollte mindestens 30 und eher 60 Sekunden dauern.

Vor dem Sport (oder Hauptteil des Trainings) rollst du eher etwas zügiger und aktivierender. Für diesen Rollvorgang sind 30 Sekunden ausreichend.
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Aus: "7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst" von Jörg Linder  /Published independently / erhältlich bei: amazon.de

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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
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